Arbeitssieg des MTV Großenheidorn

Es war kein Handballfest, aber ein ganz wichtiger Sieg. In einem vorgezogenen Spiel des 19. Spieltags gewann der MTV Großenheidorn mit 33:23 (18:12) gegen die HSG Gruppenbühren/Bookholzberg und kletterte zumindest vorübergehend wieder an die Tabellenspitze der Handball-Regionalliga. Da müsste der Trainer doch zufrieden sein? „Das Wort passt ja eigentlich nie. Ich bin zufrieden mit den zwei Punkten. Es war ein Arbeitssieg, den wir uns über die Abwehr verdient haben“, sagte Stephan Lux. Zufrieden war er auch mit der Leistung von Torhüter Eric Frommeyer. „Hast du gut gemacht“, lobte Lux zu Beginn der Pressekonferenz.

Seine Vorderleute taten nicht mehr als nötig. Es dauerte fünf Minuten, bis der MTV ins Rollen kam und innerhalb von etwas mehr als zwei Minuten auf 5:0 (8.) stellte. Wer ein Handballfeuerwerk erwartet hatte, sah sich aber getäuscht. Die Gastgeber nahmen das Tempo heraus und kontrollierten das Spiel. Drei schnelle Treffer durch den Doppelpack von Mika Ritter sowie Joel Wolf erhöhten die Führung auf 12:6. Völlig zu Recht nutzte der Trainer die Führung, um zu wechseln und die Kräfte zu verteilen.

Viel zu besprechen gab es in der Kabine nicht. So fiel die Halbzeitbesprechung kurz aus. Die Spieler waren früh wieder zurück und warfen Torhüter Felix Wernlein noch warm, bevor es wieder losging. Bis zum 21:15 (36.) tat sich wenig. Dann schalteten die Gastgeber einen Gang hoch. Für Gruppenbühren ging es viel zu schnell. Bis zur 49. Minute schraubten die Heidorner den Vorsprung auf 31:17. Der Rest des Spiels stand unter dem Motto „Jugend forscht“. Es durften alle Wechselspieler ran. „Dann sind wir natürlich nicht eingespielt“, hatte Lux Verständnis dafür, dass in den letzten Minuten nicht mehr viel passierte.

Nach dem Spiel gab es noch warme Worte für den Gegner, der sich nach Kräften wehrte, aber chancenlos war. Klare Worte richtete Lux noch an seine Spieler. Ehe im Februar eine Spielpause folgt, geht es in der nächsten Woche noch nach Oldenburg. „Dort müssen wir uns steigern. So verlieren wir mit 15 Toren“, stellte Lux klar.

Bericht & Fotos: Uwe Serreck

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