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Heidorn muss in Cloppenburg nachlegen

Nächstes Aufstiegsendspiel für den MTV Großenheidorn in der Regionalliga.

Am Samstag (19.30 Uhr) ist die Mannschaft von Stephan Lux beim TV Cloppenburg gefordert. Nach dem begeisternden Sieg des MTV gegen Northeim vergaß der MTV-Coach für einen Moment, dass erst diese Aufgabe zu lösen gilt und wagte einen Ausblick auf das finale Heimspiel am 26. April gegen den großen Rivalen HSG Schaumburg. „Für die wird es etwas Schöneres geben, als uns beim Aufstieg zuzusehen.”

Lux gewann seine Kontrolle aber sehr schnell zurück: „Wir haben noch zwei ganz schwierige Spiele.” Damit es nämlich überhaupt zu einem Finale gegen Schaumburg kommt, gilt es zunächst die Aufgabe in Cloppenburg zu lösen. Für die Hausherren geht es nach dem Sieg in Beckdorf um nichts mehr, aber man erinnere: im Hinspiel siegten die Seeprovinzler erst im Endspurt nach 28:30-Rückstand knapp mit 32:30.

Die Aufgabe wird aber in jedem Fall schwer genug, denn die Personalsorgen sind zurück. Etwa zehn Minuten vor Schluss verdrehte sich Luca Ritter nach einem unglücklichen Zweikampf das Knie. Joel Wolf erwischte es gar in der letzten Minute, als seinem Gegenspieler die Sicherungen durchbrannten – Bluterguss in der Wade, als Folge eines unnötigen Fouls. Für Lux „eine Tätlichkeit. Das hätte die blaue Karte geben müssen.“ Die Schiedsrichter beließen es bei einer Zeitstrafe. Beide konnten zu Beginn der Woche nicht trainieren, sind aber hoffentlich einsatzbereit. Ausfallen wird Lars Bergmann, der im Training einen Bänderriss erlitt.

Die taktische Vorbereitung war dadurch enorm erschwert. Von großer Bedeutung ist es aber ohnehin, dieselbe Energie wie gegen Northeim auf die Platte zu bringen. „Wir müssen es mehr wollen als der Gegner“, betont Lux, der ein klares Ziel hat: „Gewinnen, egal wie.“

Bericht: Uwe Serreck

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