An der Tabellenspitze der Regionalliga zeichnet sich ein Dreikampf um die beiden Aufstiegsplätze ab. Hinter Tabellenführer Northeimer HC liegen die TSV Burgdorf II und der MTV Großenheidorn (mit einem Spiel weniger) mit jeweils zwei Minuspunkten gleichauf. Im Heimspiel gegen GW Himmelsthür soll nun der nächste Sieg her.
Wie schnell sich ein Spiel trotz scheinbar klarer Führung wenden kann, bekamen die Seeprovinzler am vergangenen Samstag beim 40:34-Erfolg bei der SG Achim/Baden deutlich zu spüren. Nach neun Minuten und einer 11:2-Führung schien die Partie entschieden – offensichtlich glaubten das wohl alle. Ein Trugschluss, der Mitte der zweiten Halbzeit mit dem 24:26-Rückstand bestraft wurde. „Ein Musterbeispiel für Sportpsychologie“, sagt Trainer Stephan Lux.
Die Partie hatte hoffentlich einen Lerneffekt, zumal die Heidorner gegen einen weiteren Aufsteiger erneut als Favorit ins Spiel gehen. Die Kräfteverhältnisse sprechen klar für den MTV – das zeigten auch die beiden Aufeinandertreffen in der Vorbereitung, in denen Himmelsthür chancenlos blieb. Doch mit zwei Siegen aus den vergangenen drei Spielen sind die Gäste inzwischen in der Liga angekommen. „Ein Gegner, vor dem man Respekt haben muss“, warnt Lux.
Dazu kommen weiter große Personalsorgen: Abwehrchef Mika Ritter konnte aufgrund eines Infekts bis Mitte der Woche nicht trainieren, und Julius Bausch fällt wegen einer Handverletzung mit Sportverbot aus. Lux nimmt es gelassen: „Wir müssen das Beste aus der Situation machen.“
Aufgepasst: Weil die IGS Wunstorf nicht verfügbar ist, wurde das Spiel nach Großenheidorn verlegt.
Bericht: Uwe Serreck

