MTV Großenheidorn meldet sich mit Heimsieg zurück

Der erste Sieg im neuen Jahr ist endlich unter Dach und Fach. Nach den bitteren Niederlagen gegen Burgdorf und Vorsfelde schnappte sich der MTV Großenheidorn endlich zwei Zähler und beendete seine Mini-Krise. Trainer Stephan Lux war nach dem 34:23-(16:10)-Sieg gegen die SV Alfeld bester Laune und in der abschließenden Pressekonferenz zu Scherzen aufgelegt. Er gab allerdings zu, „dass uns die beiden jüngsten Niederlagen nicht gutgetan haben“.

Tatsächlich war der Mannschaft zu Beginn eine gewisse Nervosität, vielleicht sogar Verunsicherung anzumerken. „Wir waren gewarnt und wussten, dass es nur über die Abwehr geht. Aber das haben die Jungs gut gemacht“, lobte Lux den engagierten Auftritt des Teams, das mit Torhüter Felix Wernlein (15 Paraden) einen sicheren Rückhalt hatte. Offensiv ging es allerdings nicht so leicht von der Hand wie vor Weihnachten. Das Spiel begann mit einem ärgerlichen Ballverlust des MTV. Alfeld „bedankte“ sich im Tempogegenstoß mit dem 0:1. Es dauerte vier Minuten, bis die Kugel endlich zum 1:2 im Netz der Gäste zappelte. Die Deckung und Felix Wernlein machten einen guten Job, doch der offensive Ertrag blieb zunächst überschaubar, weil die Großenheidorner den durchaus guten Alfelder Torhüter zum Helden schossen. Zum Glück waren die spielerischen Mittel der Gäste doch arg beschränkt. Joel Wolf gelang nach einer knappen Viertelstunde endlich der erlösende Ausgleich, Mika Ritter traf Sekunden später zum 5:4. Das wirkte wie eine Befreiung. Der Ball lief nun flüssig durch die Reihen, der MTV kam ins Tempospiel und zog auf 11:5 (24.) davon.

Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff waren eine Kopie des Beginns. Der MTV dominierte, traf aber zu selten. Erst Routinier Thorben Buhre, Luca Ritter und Joel Wolf drückten die Kräfteverhältnisse mit ihrem Dreierpack zum 23:14 (41.) auch in Zahlen aus.

Am Ende war es ein gelungener Handballabend, an dem Lux in der Schlussphase einigen Stammkräften sowie Felix Deppner und Nico Müller Einsatzminuten gab.

Der Coach war zufrieden: „Wir gewinnen mit elf Toren und bekommen nur 23 Gegentore. Man kann nicht meckern.“ Lux richtete den Blick bereits auf die kommenden Aufgaben und hofft, dass sich bis zum Spiel in Oldenburg in 14 Tagen das Lazarett lichtet.

Bericht & Bilder: Uwe Serreck

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