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MTV Großenheidorn unter Druck: Muss-Spiel gegen Alfeld

Vor einer Woche war der MTV Großenheidorn noch (ungeschlagener) Tabellenführer der Regionalliga, plötzlich zittern die Seeprovinzler vor dem Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr) gegen den SV Alfeld um den zweiten Platz. „Das ist jetzt ein Muss-Spiel für uns“, weiß auch Trainer Stephan Lux.

Zwei Niederlagen innerhalb von 72 Stunden veränderten die Ausgangslage komplett. Zunächst verlor der MTV am vergangenen Samstag das Gipfeltreffen bei der TSV Burgdorf II mit 28:36, am Dienstag gab es dann in eigener Halle eine 28:33-Pleite im Nachholspiel gegen den MTV Vorsfelde. Auf dem Schirm hatte das keiner. Nach dem Wiederanpfiff wirkte die Mannschaft von Minute zu Minute mehr, als hätte man ihr das Selbstvertrauen ausgesaugt.

In der ersten Hälfte gelang es noch, den verletzungsbedingten Ausfall von Julius Bausch zu kompensieren. Kurz nach der Halbzeit veränderte eine strittige Rote Karte gegen Abwehrchef Mika Ritter alles. Dazu kam ein unglaublicher Chancenwucher im Angriff. Unter anderem wurden drei Siebenmeter verballert. Für den Trainer jedoch nicht in erster Linie entscheidend. „Wir haben jetzt die Situation, vor der ich immer gewarnt habe: Unser Kader ist zu klein.“ Als der MTV vor Weihnachten Sieg an Sieg reihte, sagten viele: Der stapelt tief. Lux trieb dagegen die Frage um: Was passiert, wenn sich ein wichtiger Spieler längerfristig verletzt? Wie wichtig Julius Bausch ist, zeigte sich schon in der zweiten Hälfte in Burgdorf: Nach seinem Bänderriss gab es einen Bruch. Gegen Vorsfelde gelang es, das halbwegs zu kompensieren. Als auch noch Ritter wegbrach, wurde es zu viel.

Die englische Woche und eine dadurch kurze Vorbereitung erschweren die Aufgabe gegen Alfeld doppelt. Es geht nur darum: Irgendwie beide Punkte holen.

Bericht:Uwe Serreck

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