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MTV Großenheidorn vor schwieriger Aufgabe in Oldenburg

Was ist der Unterschied zwischen dem Spiel des MTV Großenheidorn am Samstag (18.30 Uhr) beim VfL Oldenburg und einem Sudoku? Bei der Zahlenknobelei sind am Ende alle Felder gefüllt. Ob die Partie erfolgreich gestaltet wird, ist fraglich – zumal es mehr Variablen in der Heidorner Aufstellung gibt als bei einem Sudoku. Erschwerend kommt hinzu, dass die zweite Mannschaft parallel spielt. Außerdem spielt der Gegner schließlich auch noch mit.

„Wir werden uns etwas überlegen müssen, um die Kreise von Oldenburgs Halbrechtem zu stören und Lösungen gegen die Abwehr zu finden. Dann hätten wir viel erreicht“, sagt Trainer Stepan Lux.

Das kleine Problem: Am vergangenen Wochenende gesellte sich zu den Ausfällen auch noch Joel Wolf. „Sein Fuß ist dick“, stellte der Coach nach dem Spiel gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg knapp fest. Immerhin kann es sich nur um eine Bänderverletzung handeln, alles andere ist nach einem Röntgen ausgeschlossen. Tape und Ibuprofen halfen gegen den Tabellenletzten und dürften auch in Oldenburg die Lösung sein.

Ein Einsatz von Julius Bausch oder Maurice Nolte kommt weiterhin nicht infrage. Wenn man dem Trainer regelmäßig aufmerksam zuhört, könnte man aus seinen Worten heraushören, dass eine Blitzheilung nicht unwahrscheinlich ist. Tatsächlich stellt Lux jedoch klar: „Ich weiß nicht, ob es reicht.“ Ohne dem Gegner zu viel zu verraten: Ein punktueller Einsatz von Bastian Weiß oder Jakob Bormann auf der Mitte ist eine taktische Option.

Noch eine interessante Randnotiz: Die Blicke der Mannschaft richten sich natürlich auch auf das Parallelspiel des TSV Burgdorf II gegen den Tabellendritten Northeimer HC. „Klar gucken wir auch dahin“, verrät Lux. Was er nicht sagt: Alle hoffen auf einen Burgdorfer Sieg, um Luft nach hinten zu bekommen.

Bericht: Uwe Serreck

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