Was für eine Trainingswoche für den MTV Großenheidorn!
Vor dem Gastspiel am Samstag (19.30 Uhr) beim MTV Vorsfelde durfte Trainer Stephan Lux zweimal 14 Spieler beim Training begrüßen. Während der gesamten Vorbereitung war das nur zweimal der Fall. „Ich war doch etwas irritiert“, sagt Lux mit einem Augenzwinkern.
Er nutzte den glücklichen Umstand und gestaltete am Montag und Dienstag zwei sehr intensive Einheiten. Es konnten jeweils Trainingsspiele absolviert werden und in die baute der Coach einige kleinere „Gemeinheiten“ ein. Seine Spieler dürften innerlich geflucht haben. In dieser frühen Phase der Saison ist Belastungssteuerung noch kein Thema. Es gilt ohnehin konzentriert zu arbeiten.
Grund zu Euphorie gibt es trotz des 39:25-Sieges gegen den VfL Hameln nicht. Letztlich erfüllten die Seeprovinzler gegen den Aufsteiger „nur“ eine Pflichtaufgabe. Die volle Konzentration gilt dem Auswärtsspiel in Vorsfelde. Die Erinnerungen an die vergangene Rückrunde sind alles andere als gut. Durch eine absolut unnötige 33:34-Niederlage büßte der MTV seinerzeit seine letzte Aufstiegschance ein. Von einer Wiedergutmachung will Lux nicht sprechen, stellt aber klar: „Wir haben sicherlich etwas aufzuholen.“
Beide Mannschaften sind gegenüber der vergangenen Spielzeit leicht verändert. Der MTV-Coach ist gespannt, sieht darin allerdings keinen Nachteil: „Wir sollten gewinnen können.“
Joel Wolf kann dabei nach seinem Muskelfaserriss noch nicht helfen. Immerhin hat der Spielmacher wieder mit Laufen begonnen. Eine erfreuliche Verstärkung gibt es allerdings. Maurice Nolte, der sich 2024 nach dem Abstieg aus der 3. Liga in eine Handballpause verabschiedet hatte, gehört ab sofort wieder zum Kader.
Bericht & Foto: Uwe Serreck

