MTV vor „wichtigstem Spiel des Jahres“

Am Freitag (20 Uhr) steigt für den MTV Großenheidorn mit dem Derby bei der HSG Schaumburg Nord das wichtigste Spiel des Jahres. „Es ist immer etwas Besonderes für beide Vereine. Egal, wer wo in der Tabelle steht. Man merkt vorher in der Woche immer, dass es für die Jungs wichtig ist“, beschreibt Mathias Haase vom Arbeitskreis Handball die Brisanz des Duells.

Wie immer brodelte kräftig die Gerüchteküche. Dabei ging es vor allem um die Ausgangslage beider Clubs. Die Gastgeber sind noch längst nicht gerettet, der MTV muss durch die Pleite in Söhre seine Träume von der 3. Liga praktisch gegraben. Sich daraus ergebenden Gedankenspielen erteilt Lux eine eindeutige Absage: „Es kann nicht unsere Aufgabe sein, dem Gegner zu helfen. Jeder, der das denkt, ist fehl am Platze.“ Lux hält allein vom Gedanken nichts: „Das hat im Sport nichts zu suchen. Es sollte alles im Wettkampf entschieden werden. Wer absteigen muss, ist nicht gut genug gewesen.“

Ohnehin wird dem MTV-Trainer die Frage nach dem verpassten Aufstieg zu wichtig genommen: „Alle denken, das Thema ist viel größer, als es für uns ist. Unser Ziel ist es, mittelfristig den Sprung in die 3. Liga zu schaffen.“ Der 53-Jährige räumt allerdings ein, dass es bitter sei „mit vier Miesen nicht aufzusteigen. Aber so ist der Sport.“

Erstmal liegt die Konzentration auf dem Derby. Ein Fragezeichen steht hinter Maurice Nolte, dem letzten Spieler, der bisher noch nicht vom Coronavirus betroffen war. „Wir warten auf den PCR-Test“, sagt Lux.

Foto: Uwe Serreck (Archiv)

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