Die starke Aufholjagd des MTV Großenheidorn im Topspiel gegen die TSV Burgdorf II endete mit einem packenden 34:34-Unentschieden – ein Beweis für Moral und Kämpferherz. Zwar sorgte im Nachgang ein Formfehler für Diskussionen, doch im Lager der Seeprovinzler herrscht Klarheit: Aus solchen Situationen wird gelernt, um künftig noch souveräner aufzutreten.
Anstelle von Nico Müller war versehentlich Simon Saars im Spielprotokoll vermerkt. Der Fauxpas fiel während der Partie nicht auf, erst später wurde klar: Ein kurzes Eingreifen hätte den Vorgang sofort heilbar gemacht. Trainer Stephan Lux bleibt dennoch gelassen: „Wichtig ist, dass wir es vernünftig aufgearbeitet haben und für die Zukunft daraus lernen.“
Für das Team heißt es nun: Blick nach vorn. Schon am Sonntag wartet mit der SV Alfeld die nächste Aufgabe. „Es wird eine gute Leistung nötig sein, um dort zu gewinnen“, weiß Lux – und genau darauf bereitet er seine Mannschaft vor. Auch wenn der MTV aktuell auf einige Spieler verzichten muss – etwa Bastian Weiß (Nasenbeinbruch), Maurice Nolte (privat verhindert), Simon Marotzke (A-Jugend Burgdorf) oder Joel Wolf (Muskelfaserriss) – sind Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt ungebrochen.
Selbst ein kurioses Detail zeigt den Spirit im Teamumfeld: Teamarzt Tillmann Dworok richtete Weiß’ Nasenknochen noch direkt am Spielfeldrand – ein Bild für die Entschlossenheit, mit der beim MTV alle an einem Strang ziehen.
Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch in schwierigen Momenten Rückgrat zeigt. Der Formfehler war ein Ausrutscher – aber sportlich bleibt der MTV Großenheidorn ein ernstzunehmender Gegner für jeden Konkurrenten.

