MTV Großenheidorn startet mit Rückenwind in die neue Saison
Der Blick aus dem 3. Stock bot eine traumhafte Sicht über die Dächer von Wunstorf. Nur der Sonnenuntergang, war wegen der Bewölkung nicht zu genießen. In den Büroräumen von PV Green an der Hagenburger Straße lud der MTV Großenheidorn mit seiner diesjährigen Sponsorenveranstaltung zur Eröffnung der Saison. Der Abend bot den Anwesenden bei kulinarischen Leckereien und kühlen Getränken die ideale Möglichkeit zu entspannten Plaudereien und zum Austausch mit der Mannschaft und dem neuen Co-Trainer Torsten Lippert.
Sind die Räumlichkeiten vielleicht sogar ein gutes Omen für die kommende Spielzeit in der Regionalliga? Wenn man den Gesprächen lauschte, war zu vernehmen, dass der MTV ambitionierte Ziele hat und der ein oder andere von der 3. Liga träumt. Wirklich einschätzen könne er die Konkurrenz nicht. „Sollten wir verletzungsfrei bleiben, sind wir oben dabei“, äußerte sich Stephan Lux gegenüber den Partnern. „Aber“, gab der MTV-Trainer zu bedenken, „wir sind nicht so richtig viele.“ Nicht zuletzt durch den kurzfristigen Ausfall von Jonas Pohl, der leider erst mit Beginn der Vorbereitung darüber informierte, seiner Ende des Jahres beginnenden Ausbildung den Vorrang geben zu wollen, ist der Kader recht dünn. Die Qualität ist dafür gut. Die beiden neuen Kreisläufer Leander Pietsch und Robert Dömötör, der aus Ungarn ans Steinhuder Meer kam, erwiesen sich in den Testspielen als echte Verstärkungen. Ein junger Spieler mit Potenzial ist der A-Jugendliche Simon Marotzke (kam mit einem Doppelspielrecht ebenfalls aus Burgdorf), der künftig die rechte Außenbahn beackert.
Seit Mitte Juni schwitzen die Spieler in der Vorbereitung und bekamen viel Lob ihres Trainers: „Die Jungs reißen mächtig was ab.“ Trotz einiger Drittligisten unter den Gegnern gab es nur eine Niederlage gegen den MTV Braunschweig. Die Ergebnisse geben ein gutes Gefühl. Was das Wert ist, muss sich am kommenden Samstag zum Auftakt gegen Aufsteiger VfL Hameln zeigen. Ein interessantes Duell, kommt es doch zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Coach Marc Siegesmund, dem Vorgänger von Stephan Lux. Der dürfte an alter Wirkungsstätte viele Hände schütteln. Das mussten am Ende auch die Verantwortlichen vom Arbeitskreis Handball. „Habt ihr gut gemacht, eine schöne Veranstaltung“, war zum Abschied oft zu hören. Auch die meisten Spieler gingen früh, um fit zu sein für die Team-Building-Maßnahme tags drauf.
Bericht: Uwe Serreck

