Auch ohne seinen Cheftrainer bleibt der MTV Großenheidorn in der
Vorbereitung ungeschlagen. Gegen Drittligist GWD Minden II gab es am
Samstagnachmittag ein 28:28 (16:13).
Für den im Urlaub befindlichen Stephan Lux hatte Torsten Lippert die Verantwortung auf der Bank hatte wenig zu meckern: „Wir hatten eine gute Intensität und haben gut verteidigt. Damit kann man sehr zufrieden sein.“ Allein die hohe Zahl an unnötigen
Ballverlusten und die daraus resultierenden Gegenstöße – vor allem nach der
Pause – störte. Minden hätte sonst wohl kaum die 25-Tore Marke geknackt.
Trotzdem lief im es Angriff insgesamt recht ordentlich, vor allem in
Anbetracht der Tatsache, dass mit Joel Wolf und Julius Bausch beide
etatmäßige Spielmacher fehlten. Den Job auf der Angriffsmitte übernahmen
dafür im Wechsel Bastian Weiß und Jakob Appel.
In der Anfangsphase legte Minden vor, dann nahm das Heidorner Spiel Fahrt
auf. Kreisläufer Robert Dömötör, der ein gutes Spiel machte, verpasste
freistehend noch das 10:10, die Schlussphase gehörte dennoch dem MTV, der
mit einer verdienten 16:13-Führung in die Halbzeit ging.
Im Pausengetränk war dann wohl das falsche Pulver, denn die Zahl der
Fehlpässe stieg rasant an. Nach knapp vier Minuten war der Vorsprung beim
17:17 dahin. Mika Ritter konterte mit dem 16:13 (37.), in der Folge bekam
der MTV über zehn Minuten fast keinen Abschluss und geriet 22:25 ins
Hintertreffen. Die Seeprovinzler ließen sich aber nicht hängen. Nachdem Eric
Frommeyer (übernahm zur Pause von Felix Wernlein) einen Siebenmeter
entschärfte, nutzte Dömötor den letzten Angriff zum Endstand. Alles in allem
ein gerechtes Ergebnis für das es Beifall von den etwa 50 Fans gab.
Bericht & Fotos Uwe Serreck

